Das Diskussionsprogramm war vielfältig und beinhaltete unter anderem den zunehmenden globalen Antisemitismus, die Möglichkeiten und Konsequenzen eines bevorstehenden Angriffs im Iran, die Zukunft Europas und der Schweiz – und unsere erwachsenen Kinder. Auch das Essen repräsentierte die multikulturelle Begegnung: Es gab Ravioli, koscheres Pad Thai und israelische Dörrfrüchte. Dazu Humus, den wir aber nicht verspeisten, sondern der in persona seinen Senf zu allem gab.
Unter häufigem Gelächter und gelegentlichem Seufzen wurden Resolutionen getroffen:
- Der iranische Angriff: scheint unvermeidlich, passt aber erst ab nächste Woche in unsere Agenda
- Weltfrieden: noch offen
- Allgemeine Aussichten: eher pessimistisch
- Kindererziehung: eigentlich abgeschlossen, aber weiterhin komplex
- Essen im Sarona-Markt: sehr empfehlenswert
Das Gipfeltreffen endete feierlich. Die offiziellen Vertreterinnen setzten ein starkes Zeichen im Kampf gegen die Klimakrise und reisten vorbildlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause.
Allgemeiner Konsens: Israel ist ein Land, in dem sowohl das Wetter als auch die politische Situation und vor allem die Menschen auf irgendeine Art verrückt bis extrem sind – und zugleich ein Land, das man einfach lieben muss.
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